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Zecken leben lange

Auch das noch: Zecken sind für so kleine Tierchen extrem langlebig. In der freien Wildbahn leben sie mehr als fünf Jahre. Unter besonders guten Bedingungen sogar zehn Jahre.

Zecken warten passiv – mehr oder weniger – im Gestrüpp auf ihre Wirte. Die Gelegenheiten eine Blutmahlzeit zu nehmen sind daher recht selten. Würden die Zecken kürzer leben, würden sie womöglich nicht das Erwachsenenstadium erreichen. Denn vor jedem Stadiumwechsel muss die Zecke Blut saugen. Dies mach ihr Leben so kompliziert und ungewiss. Daher greifen sie auch sofort zu, wenn sich Gelegenheit ergibt. Zack, hat man eine Zecke am Bein.

Zecken durchlaufen mehrere Stadien der Entwicklung. Von der kleinen Larve, Nymphe bis zum geschlechtsreifen Tier. Und jedes Mal ist eine Blutmahlzeit nötig. Und dabei zeigt die Zecke erstaunlich viel Geduld. Würde die Zecke nur kurz leben, hätte sie zu wenig Möglichkeiten zum Blutsaugen. Denn Zecken – als Spinnentiere – können nicht fliegen und die Entfernung, die sie zu Fuß zurücklegen können, sind nicht lang. Lediglich Huckepack auf einem Opfer kann die Zecke weite Entfernungen zurücklegen. So muss sie geduldig warten, bis ein Tier vorbeistreift, an dem sich die Zecke festbeißen kann. Da sind fünf Jahre gerade lang genug.

Siehe auch: Zecken im Garten

Veröffentlicht am 16.05.2011
Schlagworte: zecken ungeziefer

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